Eine brillante Projektion beginnt mit dem richtigen Beamer – aber erst die passende Leinwand bringt das volle Potential zum Vorschein. Farbtreue, Kontrast, Helligkeit und Schärfe hängen maßgeblich von der Projektionsfläche ab, die Sie wählen.
Dieser Ratgeber erklärt alle relevanten Fachbegriffe verständlich, stellt die verschiedenen Leinwandtypen mit ihren Stärken und Schwächen vor und hilft Ihnen am Ende, die Leinwand zu finden, die perfekt zu Ihrem Projektor, Ihrem Raum und Ihren individuellen Anforderungen passt.
Inhalt
Das Leinwandtuch & der Gain-Faktor
Was ist Gain? Wie beeinflusst das Tuch das Bild?
Was ist der Gain-Faktor?
Der Gain-Faktor (auch: Verstärkungsfaktor) beschreibt, wie stark eine Leinwand das auftreffende Licht reflektiert – und zwar im Vergleich zu einer genormten, weißen Referenzfläche (Magnesiumoxid-Standard). Er ist nach der internationalen Norm ISO 8398 und der deutschen Norm DIN 19045-4 definiert. Er beeinflusst Helligkeit, Kontrast und Betrachtungswinkel. Gain 1,0 bedeutet gleichmäßige Lichtverteilung. Höhere Werte liefern ein helleres Bild, aber mit geringerem Betrachtungswinkel. Niedrigere Werte sorgen für breitere Streuung und bessere Sicht aus verschiedenen Blickwinkeln.
So lesen Sie den Gain-Wert richtig:
- Gain 1,0: Die Leinwand reflektiert exakt so viel Licht wie die Referenzfläche – gleichmäßig in alle Richtungen.
- Gain > 1,0: Mehr Licht wird in eine bestimmte Richtung gebündelt → höhere Helligkeit, aber kleinerer Betrachtungswinkel.
- Gain < 1,0: Weniger Licht wird reflektiert → tieferes Schwarz, höherer Kontrast (z. B. bei speziellen Grautüchern).
Was ist der Gain-Faktor?
Der Gain-Faktor (auch: Verstärkungsfaktor) beschreibt, wie stark eine Leinwand das auftreffende Licht reflektiert – und zwar im Vergleich zu einer genormten, weißen Referenzfläche (Magnesiumoxid-Standard). Er ist nach der internationalen Norm ISO 8398 und der deutschen Norm DIN 19045-4 definiert. Er beeinflusst Helligkeit, Kontrast und Betrachtungswinkel. Gain 1,0 bedeutet gleichmäßige Lichtverteilung. Höhere Werte liefern ein helleres Bild, aber mit geringerem Betrachtungswinkel. Niedrigere Werte sorgen für breitere Streuung und bessere Sicht aus verschiedenen Blickwinkeln.
So lesen Sie den Gain-Wert richtig:
- Gain 1,0: Die Leinwand reflektiert exakt so viel Licht wie die Referenzfläche – gleichmäßig in alle Richtungen.
- Gain > 1,0: Mehr Licht wird in eine bestimmte Richtung gebündelt → höhere Helligkeit, aber kleinerer Betrachtungswinkel.
- Gain < 1,0: Weniger Licht wird reflektiert → tieferes Schwarz, höherer Kontrast (z. B. bei speziellen Grautüchern).
Die vier Leinwandtuch-Typen nach ISO-Norm
In der Praxis sind heute vor allem Tücher des Typs D (matt weiß, Gain ~1,0) für klassische Frontprojektion und Typ R für Rückprojektionsleinwände im Einsatz.
Typ D (Matt Weiß)
Typ S (Grau/Silver)
Typ B (Glas-Perlen)
Typ R (Rückprojektion)
~1,0
>1,0
bis 3,0
1-5
Diffus, gleichmäßig
Gebündelt
Stark gebündelt
Rückseitig
Sehr groß (>160°)
Mittel
Klein (~30°)
Variabel
Klassische Frontprojektion, Konferenz, Schule
Heimkino, dunkle Räume (Heutzutage nicht mehr relevant)
Einzelbetrachter, eng ausgerichtete Projektion (Heutzutage nicht mehr relevant)
Showroom, Messen, interaktive Präsentationen
Was bedeutet der Betrachtungswinkel?
Der Betrachtungswinkel (Halbwinkellage) gibt an, bis zu welchem Winkel links und rechts von der Leinwandmitte das Bild noch mit mindestens 50 % der maximalen Helligkeit wahrnehmbar ist. Je höher der Gain-Wert, desto enger ist dieser Winkel – das Bild wirkt für Betrachter am Rand dunkler.
Die Projektorart & Aufstellposition
Long-Throw, Short-Throw, UST – was passt zu welcher Leinwand?
Die Projektorart
Projektoren unterscheiden sich vor allem durch ihren Projektionsabstand, also den Abstand zwischen Projektor und Leinwand. Je nach Projektorart verändern sich Projektionswinkel, Aufstellposition und damit auch die Anforderungen an die Leinwand. Wichtig: Nicht jede Leinwand eignet sich für jede Projektorart. Auf unseren Produktdetailseiten geben wir daher immer an, für welche Projektortypen die jeweilige Leinwand geeignet ist, damit Projektor und Leinwand optimal zusammenarbeiten.
Standard (Long-Throw)
Long-Throw-Projektoren projizieren das Bild aus größerer Entfernung und werden häufig an der Decke oder weiter hinten im Raum installiert. Sie sind besonders in Konferenzräumen, Klassenzimmern oder klassischen Heimkino-Setups verbreitet. Die meisten Standard-Leinwände mit mattweißer Oberfläche sind für diese Projektionsart geeignet.
Kurzdistanz
Short-Throw-Projektoren arbeiten mit einem kürzeren Abstand zur Leinwand und ermöglichen große Bilddiagonalen auch in kleineren Räumen. Sie werden häufig in Schulungsräumen, Meetingräumen oder interaktiven Präsentationsumgebungen eingesetzt, da Schattenwürfe reduziert werden.
Ultrakurzdistanz
UST-Projektoren stehen meist direkt vor der Leinwand auf einem Möbel und projizieren das Bild in einem sehr steilen Winkel. Diese Projektoren werden besonders häufig für Laser-TV- oder Wohnzimmerlösungen genutzt. Für ein optimales Bild sind hier meist spezielle Leinwandoberflächen erforderlich, die auf den Projektionswinkel abgestimmt sind.
Frontprojektion
Bei der Frontprojektion befindet sich der Projektor vor der Leinwand, also auf der gleichen Seite wie das Publikum. Das Bild wird direkt auf die Oberfläche der Leinwand projiziert und von dort zum Zuschauer reflektiert. Diese Projektionsart ist die am weitesten verbreitete Lösung und wird sowohl in Konferenzräumen, Klassenzimmern, Schulungsräumen als auch im Heimkino eingesetzt. Ein großer Vorteil ist die einfache Installation, da kein zusätzlicher Platz hinter der Leinwand benötigt wird. Leinwände können hier platzsparend an Wand oder Decke montiert werden. Allerdings kann es bei ungünstiger Positionierung vorkommen, dass Personen durch den Projektionskegel laufen und Schatten werfen.
Rückprojektion
Bei der Rückprojektion steht der Projektor hinter der Leinwand und projiziert das Bild von hinten durch das spezielle Projektionsmaterial. Das Bild wird anschließend auf der Vorderseite der Leinwand sichtbar. Der Vorteil dieser Lösung liegt darin, dass keine Personen in den Projektionsstrahl geraten können und auch keine Schatten auf der Leinwand entstehen. Zudem lässt sich die Technik unauffällig hinter der Leinwand installieren, was besonders bei Messeinstallationen, Bühnenanwendungen oder professionellen Präsentationslösungen beliebt ist. Voraussetzung ist jedoch, dass ausreichend Platz hinter der Leinwand für Projektor und Verkabelung vorhanden ist und der Bereich möglichst abgedunkelt werden kann.
Frontprojektion
Bei der Frontprojektion befindet sich der Projektor vor der Leinwand, also auf der gleichen Seite wie das Publikum. Das Bild wird direkt auf die Oberfläche der Leinwand projiziert und von dort zum Zuschauer reflektiert. Diese Projektionsart ist die am weitesten verbreitete Lösung und wird sowohl in Konferenzräumen, Klassenzimmern, Schulungsräumen als auch im Heimkino eingesetzt. Ein großer Vorteil ist die einfache Installation, da kein zusätzlicher Platz hinter der Leinwand benötigt wird. Leinwände können hier platzsparend an Wand oder Decke montiert werden. Allerdings kann es bei ungünstiger Positionierung vorkommen, dass Personen durch den Projektionskegel laufen und Schatten werfen.
Rückprojektion
Bei der Rückprojektion steht der Projektor hinter der Leinwand und projiziert das Bild von hinten durch das spezielle Projektionsmaterial. Das Bild wird anschließend auf der Vorderseite der Leinwand sichtbar. Der Vorteil dieser Lösung liegt darin, dass keine Personen in den Projektionsstrahl geraten können und auch keine Schatten auf der Leinwand entstehen. Zudem lässt sich die Technik unauffällig hinter der Leinwand installieren, was besonders bei Messeinstallationen, Bühnenanwendungen oder professionellen Präsentationslösungen beliebt ist. Voraussetzung ist jedoch, dass ausreichend Platz hinter der Leinwand für Projektor und Verkabelung vorhanden ist und der Bereich möglichst abgedunkelt werden kann.
Format, Lichtleistung & Sitzabstand
Größe und Helligkeit optimal aufeinander abstimmen
Das Leinwandformat
Das Format einer Leinwand beschreibt das Verhältnis von Bildbreite zu Bildhöhe (Seitenverhältnis). Es sollte stets sowohl zum Einsatzzweck als auch zum Seitenverhältnis des verwendeten Projektors passen. Je nach Anwendung haben sich unterschiedliche Seitenverhältnisse etabliert. Für ein optimales Projektionsergebnis empfiehlt es sich, die Leinwand im nativen Seitenverhältnis des Projektors zu wählen. Nur so wird das Bild vollständig und unverzerrt dargestellt – ohne störende schwarze Balken oder Beschnitt an den Rändern. Die üblichsten Formate sind heutzutage 16:9 im Heimkino und 16:10 im Business-Bereich.
4:3
16:9
16:10
21:9
1:1
Klassisch
Widescreen
Leicht erhöht
Ultrawide
Quadratisch
ältere Business-Präsentationen und Office-Software
Filme, Heimkino, moderne Mutlimedia-Inhalte
Business & Schulungsräume, viele Notebooks
Kinofilme, Cinemascope, gehobenes Kino
Sonderanwendungen, Dia- & Overhead-Projektionen
Die Lichtleistung des Projektors
Damit eine Projektion hell und kontrastreich wirkt, muss die Lichtleistung des Projektors zum vorhandenen Umgebungslicht und zur Größe der Projektionsfläche passen. Die Lichtleistung wird in Lumen (lm) oder ANSI-Lumen angegeben. Als Faustregel gilt: Für eine gute Bildqualität sollte der Projektor etwa fünfmal heller als das Umgebungslicht auf der Projektionsfläche sein.
Innenräume (verdunkelt)
Innenräume (Tageslicht)
Große Räume / Veranstaltungen
200-750 lm
750-5.000 lm
5.000 - 10.000+ lm
Heimkino, dunkler Meetingraum
Schulungsraum, Konferenz mit Fenstern, Wohnzimmer
Auditorium, Messe, Event
Der Sitzabstand
Auch der Sitzabstand beeinflusst das Seherlebnis erheblich. Zu nah wirkt das Bild pixelig oder überwältigend, zu weit entfernt geht die Detailwirkung verloren. Optimal ist ein Sitzabstand, bei dem das gesamte Bild angenehm erfasst werden kann, ohne Kopf oder Augen ständig stark bewegen zu müssen.
Minimum
Ideal (Heimkino)
Konferenz- & Seminarraum
~1,5-fache der Leinwandbreite
2-3-fache der Leinwandbreite
4-5-fache der Leinwandbreite (max. 8-fach)
Die richtige Leinwandgröße berechnen
Bilddiagonale, Bildbreite, Throw Ratio - so finden Sie die optimale Größe
Umrechnungstabelle: Zoll → Breite & Höhe (Format 16:9)
Formel zur Umrechnung: Bildbreite (cm) = Diagonale (Zoll) × 2,54 × 0,872 (bei 16:9). Die Bildhöhe ergibt sich daraus als Breite × 0,5625.
60"
80"
100"
120"
150"
200"
133 cm
177 cm
221 cm
266 cm
332 cm
443 cm
75 cm
100 cm
125 cm
149 cm
187 cm
249 cm
Kleiner Besprechungsraum, Tischleinwand
Seminarraum, kompaktes Heimkino
Heimkino, Konferenzraum (Standard)
Großes Heimkino, Schulungsraum
Eventbereich, Auditorium
Große Veranstaltungen, Bühne
Zoll, Diagonale, Breite - was bedeutet was?
Leinwandgrößen werden – anders als bei Fernsehern – häufig sowohl in Zoll (Bilddiagonale) als auch in Zentimetern (Breite × Höhe) angegeben. Die Diagonale allein sagt wenig aus, solange das Seitenverhältnis nicht bekannt ist. Zwei Leinwände mit 100 Zoll Diagonale können also unterschiedlich breit und hoch sein, je nach Format.
Was ist die Throw Ratio – und warum ist sie wichtig?
Die Throw Ratio (Wurfverhältnis) beschreibt, wie weit ein Projektor von der Leinwand entfernt sein muss, um eine bestimmte Bildbreite zu erzeugen. Sie wird angegeben als Verhältnis von Projektionsabstand zu Bildbreite. Die exakte Throw Ratio Ihres Projektors finden Sie im Datenblatt des Herstellers. Bei Zoom-Objektiven wird ein Bereich angegeben (z. B. 1,2–1,8), was mehr Flexibilität bei der Aufstellung ermöglicht.
Technisch mögliche Größen
Tucharten im Detail
Die Wahl des richtigen Tuches ist entscheidend für die Bildqualität. Neben dem Gain-Faktor und dem Tuchtyp nach ISO-Norm gibt es heute spezialisierte Materialien, die gezielt auf bestimmte Raumsituationen oder Projektorarten ausgelegt sind.
Matt Weiß (Typ D, Gain ~1,0-1,2)
Das Allround-Tuch schlechthin. Gleichmäßige Reflexion in alle Richtungen, großer Betrachtungswinkel, neutrale Farbwiedergabe. Ideal für Räume mit wechselnden Lichtbedingungen und vielen Zuschauern an verschiedenen Positionen.
Vorteile
- Beste Farbwiedergabe
- Größter Betrachtungswinkel
- Günstig und weit verbreitet
- Aufstellposition des Projektors lässt freie Wahl
Nachteile
- Wenig Eigenkontrast
- Empfindlich für Umgebungslicht
Grau (Typ D, Gain 0,6-0,8)
Optimiert für dunkle Räume mit hochwertigen Projektoren. Durch leicht dunklere Eigenfarbe erscheint das Schwarz tiefer – der Kontrast wirkt höher.
Vorteile
- Höherer wahrgenommener Kontrast
- Besserer Schwarzwert
- Ideal für Heimkino
- Breiter Betrachtungswinkel
Nachteile
- Benötigt lichtstärkeren Projektor
ALR - Ambient Light Rejecting
ALR-Tücher (Ambient Light Rejecting) nutzen das Prinzip der Winkelreflexion: Sie lenken Umgebungslicht, das von oben oder der Seite einfällt, aufgrund seines Einfallswinkels gezielt vom Zuschauer weg in den Raum. Gleichzeitig wird das Projektionslicht bevorzugt in Richtung der Betrachter reflektiert. Dies sorgt für hohen Kontrast in hellen Räumen – speziell optimiert für die Nutzung mit Standard Long-Throw-Beamern.
Vorteile
- Hervorragend bei Tageslicht & hellem Raumlicht - Kaum Verdunklungsbedarf
- Hoher Kontrast trotz Umgebungslicht
- Kompatibel mit Standard Long-Throw-Beamern
Nachteile
- Nicht kompatibel mit UST / Laser-TV Projektoren
- Betrachtungswinkel eingeschränkt
CLR - Ceiling Light Rejecting (für UST)
Weiterentwicklung der ALR-Technologie, speziell für Ultrakurzdistanz-Projektoren. Die Fresnel- oder Mikrorillenstruktur filtert Licht, das von oben einfällt (Deckenleuchten), und reflektiert nur das flach von unten einfallende UST-Projektionslicht. Absolut notwendig für hochwertige Laser-TV-Setups.
Vorteile
- Optimal für UST-/Laser-TV-Projektoren
- Funktioniert im hellen Wohnzimmer
- Tiefstes Schwarz, sattes Bild
Nachteile
- Nur für UST geeignet, nicht für andere Projektoren
- Projektor muss passend zur Mikrorillenstruktur unter/über der Leinwand positioniert werden
Akustisch transparentes Tuch
Speziell perforiertes/gewebtes Tuch, durch das Schall hindurchdringen kann. Ermöglicht die Platzierung von Lautsprechern hinter der Leinwand – ideal für authentisches Kino-Erlebnis, bei dem der Ton direkt aus der Bildmitte kommt.
Vorteile
- Lautsprecher unsichtbar hinter der Leinwand
- Authentisches Kino-Feeling
- Platzersparnis bei Wandeinbaulautsprechern
Nachteile
- Leichte Einbußen bei Bildschärfe möglich (bei perforierten Tüchern)
celexon Tücher im Detail
celexon setzt bei seinen Leinwänden auf sorgfältig ausgewählte Tuchmaterialien, die jeweils für bestimmte Anforderungen an Bildqualität, Raumsituation und Projektortyp optimiert sind. Nachfolgend finden Sie alle verfügbaren Tücher mit ihren jeweiligen Eigenschaften und Einsatzempfehlungen.
CLR Black Grid Hochkontrast
CLR (Ceiling Light Rejecting) · Typ für UST-Projektoren
Das CLR Black Grid Hochkontrast Tuch ist speziell für Ultrakurzdistanz-Projektoren (UST) und Laser-TV-Setups entwickelt. Die mikrostrukturierte Multilayer-Oberfläche (Polyethylenterephthalat) filtert Deckenlicht gezielt heraus und reflektiert ausschließlich das von unten einfallende Projektionslicht Richtung Zuschauer. Das Ergebnis: tiefe Schwarzwerte, kräftige Farben und ein hervorragender Kontrast – selbst im hell erleuchteten Wohnzimmer.
Vorteile
- Optimiert für UST/Laser-TV
- Hervorragender Schwarzwert & Kontrast
- Funktioniert ohne Verdunklung
- Multilayer-Material: fromstabil & langlebig
Nachteile
- Nur für UST-Projektoren geeignet
- Nicht mit Standard-Projektoren kombinierbar
Dynamic Slate ALR
ALR (Ambient Light Rejecting) · Grau-Tuch für helle Räume
Das Dynamic Slate ALR-Tuch ist ein hochwertiges Grau-Tuch mit ALR-Eigenschaften (Ambient Light Rejecting). Es absorbiert seitlich und von oben einfallendes Umgebungslicht und reflektiert das Projektionslicht gebündelt in Richtung des Zuschauers. Die dunkle Eigenfarbe (Slate/Schiefer) sorgt zusätzlich für tiefe Schwarzwerte und einen wahrnehmbar höheren Bildkontrast – ideal für Räume, die sich nicht vollständig abdunkeln lassen, in Kombination mit Standard Long-Throw-Beamern. Wichtig: Dieses Tuch ist ausschließlich für Standard Long-Throw-Projektoren geeignet – nicht kompatibel mit UST- oder Laser-TV-Projektoren.
Vorteile
- Stark gegen Umgebungslicht
- Hoher Kontrast & tiefes Schwarz
- Ideal für helle Räume (Heimkino, Konferenz- und Seminarräume, Schulen)
- Kompatibel mit Long-Throw-Beamern
Nachteile
- Nicht kompatibel mit UST / Laser-TV-Projektoren
- Eingeschränkter Betrachtungswinkel
Mattweiß Fiberglas
Typ D · Gain ~1,0 · Hochwertigste Planheit
Das Mattweiß Fiberglas-Tuch ist materialseitig das temperaturresistenteste. Es bleibt dauerhaft in seiner originalen Form und gewährleistet dadurch selbst in temperaturkritischen Bereichen eine optimale Performance. Besonders für temperaturkritische Bereiche geeignet.
Vorteile
- Höchste Temperaturstabilität
- Neutrale Farbwiedergabe
- Großer Betrachtungswinkel
- Sehr langlebig
Nachteile
- Schwerer als PET/PVC-Tücher
Mattweiß PET
Typ D · Gain ~1,0 · Leicht & formstabil
Das Mattweiß PET-Tuch (Polyethylenterephthalat) kombiniert eine matte, gleichmäßig reflektierende Oberfläche mit den Vorteilen des modernen Kunststoffmaterials: PET ist leicht, reißfest, feuchtigkeitsbeständig und behält seine Form zuverlässig. Es eignet sich sowohl für stationäre Leinwände als auch für mobile Anwendungen und bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Vorteile
- Leicht & feuchtigkeitsbeständig
- Formstabil
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Vielseitig einsetzbar
Nachteile
- Geringfügig weniger Planlage als PVC oder Vinyl Tücher
- Kann zu gewisser Randwölbung neigen
Mattweiß Polyester
Typ D · Gain ~1,0 · Weich & flexibel
Das Mattweiß Polyester-Tuch ist das klassische, flexible Allround-Tuch für manuelle und motorisierte Leinwände. Polyester ist weich, rollbar und lässt sich leicht ein- und ausrollen – ideal für Rolloleinwände, Motorleinwände und mobile Anwendungen. Die matte Oberfläche bietet eine natürliche Farbwiedergabe und einen großen Betrachtungswinkel.
Vorteile
- Sehr flexibel & rollbar
- Ideal für Motorleinwände & Rolloleinwände
- Gute Farbwiedergabe
- Weit verbreitet & günstig
Nachteile
- Weniger formstabil als Fiberglas oder PET
- Anfälliger für Falten bei unsachgemäßiger Lagerung
Mattweiß PVC
Typ D · Gain ~1,0 · Robust & langlebig
Das mattweiße PVC-Tuch sorgt für eine makellose, strukturfreie Bildwiedergabe und überzeugt durch eine Planlage, die klassischen Gewebetüchern überlegen ist. Es eignet sich besonders für klimatisierte Innenräume wie Heimkinos, Büros oder Schulen, sollte jedoch nicht in Bereichen mit starken Temperaturschwankungen eingesetzt werden.
Vorteile
- robustes und langlebiges Material
- Leicht zu reinigen
- Feuchtigkeits- & temperaturbeständig
Nachteile
- Empfindlich gegenüber starken Temperaturschwankungen
Rückprojektion PVC
Typ R · Spezialtuch für Rückprojektionsleinwände
Das Rückprojektion PVC-Tuch ist speziell für Rückprojektionsleinwände entwickelt, bei denen der Projektor hinter der Leinwand aufgestellt wird. Das transluzente PVC-Material ist so beschaffen, dass das Licht durch das Tuch hindurchdringt und das Bild auf der Vorderseite sichtbar wird. Es sorgt für eine gleichmäßige Bildausleuchtung und gute Kontraste auch bei Tageslicht. Unverzichtbar für Showrooms, Messe-Setups und interaktive Installationen, bei denen Personen vor der Leinwand stehen ohne Schatten zu erzeugen.
Vorteile
- Kein Schatten durch Personen vor der Leinwand
- Technik verschwindet hinter der Leinwand
- Ideal für Showroom & Messe
- Robust & langlebig durch PVC
Nachteile
- Ausreichend Platz hinter der Leinwand nötig
- Bereich hinter Leinwand sollte abgedunkelt werden

Stationäre Leinwände
Stationäre Leinwände werden dauerhaft an einem festen Ort installiert und sind im Gegensatz zu mobilen Varianten nicht für den Transport gedacht. Sie bieten eine besonders stabile und hochwertige Projektionsfläche, weshalb sie sich ideal für Heimkinos, Konferenzräume, Klassenzimmer oder andere Räume eignen, in denen regelmäßig projiziert wird.
Dabei können Sie zwischen verschiedenen Arten stationärer Leinwände wählen. Eine Motorleinwand lässt sich bequem per Fernbedienung oder Wandtaster ein- und ausfahren und bietet ein hohes Maß an Komfort sowie eine sehr elegante Lösung für professionelle Installationen. Die klassische Rolloleinwand wird manuell aus- und eingerollt und überzeugt durch ihre einfache Handhabung und ihren platzsparenden Charakter – eine praktische und zugleich preisgünstige Möglichkeit für viele Einsatzbereiche. Für höchste Ansprüche eignet sich die Rahmenleinwand, bei der das Tuch dauerhaft straff gespannt ist und eine absolut plane Projektionsfläche garantiert. Sie sorgt für maximale Bildqualität und wird daher besonders häufig im Heimkino oder bei Präsentationen genutzt, bei denen perfekte Darstellung oberste Priorität hat.
Stationäre Leinwände sind immer dann die beste Wahl, wenn eine dauerhaft verfügbare, verlässliche und optisch hochwertige Projektionsfläche benötigt wird, die konstant eine hervorragende Bildwiedergabe liefert.

Rolloleinwand
Rolloleinwände zählen zu den klassischen und zugleich preisgünstigsten Leinwandtypen. Ihre Erschwinglichkeit ergibt sich weniger aus einem einfachen Tuch, sondern vor allem aus der manuellen Rollo-Mechanik, bei der die Leinwand per Hand herausgezogen und in der gewünschten Position arretiert wird. Da weder Kabel noch Steuersysteme notwendig sind und auch kein Stromanschluss am Installationsort benötigt wird, lassen sich Rolloleinwände nahezu überall unkompliziert montieren und sofort nutzen.
In der Bedienung bieten sie weniger Komfort als motorisierte Modelle, da das exakte Ausrichten des Projektionsbildes nur gelingt, wenn die Leinwand jedes Mal auf die gleiche Position ausgezogen wird. Zudem sind sie aufgrund der manuellen Handhabung in der Regel auf Breiten bis etwa drei Meter begrenzt. Je nach Ausführung kommen einfache Rollmechanismen oder Soft-Return-Systeme zum Einsatz, bei denen die Leinwand nach einem kurzen Zug selbstständig und langsam ins Gehäuse zurückgleitet.
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Motorleinwand
Motorleinwände zählen zu den komfortabelsten und vielseitigsten Leinwandtypen. Sie lassen sich per Taster oder Fernbedienung besonders bequem und präzise bedienen, fahren stets in die exakt gleiche Position und sorgen dadurch für eine optimale Bildausrichtung sowie eine schonende, gleichmäßige Auf- und Abwicklung des Tuchs. Sie sind in nahezu allen Größen, Formaten und Ausstattungsvarianten erhältlich.
Der einzige Nachteil liegt im Installationsaufwand: Für den Betrieb wird ein Stromanschluss benötigt, und je nach Raum können sichtbare Kabel oder Bedienelemente störend wirken oder baulich schwer umsetzbar sein. Dennoch sind Motorleinwände in den meisten Fällen die beste Wahl für eine komfortable, dauerhaft installierte und hochwertige Projektionslösung.
Alle weiteren Infos hier:
Deckeneinbauleinwand
Deckeneinbauleinwände sind motorisierte Leinwände, die direkt in die Decke integriert werden und dadurch eine nahezu unsichtbare Lösung bieten. Im eingefahrenen Zustand schließen sie bündig mit der Deckenfläche ab und fügen sich elegant und unauffällig in den Raum ein. Die elektrische Bedienung per Wandtaster oder Fernbedienung sorgt für eine schonende, gleichmäßige Bewegung und trägt zur Langlebigkeit von Mechanik und Tuch bei.
Der Einbau ist etwas aufwändiger, da sowohl ein passender Deckenausschnitt als auch ein Stromanschluss vorbereitet werden müssen. Nach der Montage bleibt die Leinwand jedoch gut zugänglich, da Wartungen über seitliche Revisionsklappen möglich sind.
Unsere Deckeneinbauleinwände:
Rahmenleinwand
Rahmenleinwände gehören zu den hochwertigsten klassischen Leinwandlösungen und bieten eine dauerhaft perfekte Planlage über die gesamte Projektionsfläche hinweg. Da das Tuch fest auf einen stabilen Rahmen gespannt wird, bleibt es selbst bei Änderungen von Temperatur oder Luftfeuchtigkeit absolut eben und sorgt so jederzeit für eine optimale Bildwiedergabe. Es gibt zahlreiche Varianten, von pulverbeschichteten oder samtbespannten Rahmen bis hin zu gebogenen „Curved“-Modellen.
Der Nachteil liegt darin, dass eine Rahmenleinwand dauerhaft sichtbar bleibt und nicht eingefahren werden kann. Dadurch benötigt sie festen Platz an der Wand und ist stets den Umgebungsbedingungen wie Licht oder Staub ausgesetzt. Aus diesem Grund eignet sie sich vor allem für Heimkinos oder Räume, in denen ihre permanente Präsenz nicht stört und bewusst als hochwertiges Gestaltungselement genutzt wird.
Alle Rahmenleinwände:
Kontrast Leinwände
Kontrastleinwände bieten dank innovativer Technologien wie ALR, CLR und Fresnel eine herausragende Bildqualität – selbst bei hellem Umgebungslicht. Ihre spezielle Oberflächenstruktur lenkt störendes Decken- und Seitenlicht gezielt ab und sorgt so für leuchtende Farben, tiefes Schwarz und brillante Kontraste. Das macht sie zur idealen Lösung für Heimkinos und Präsentationsräume, ohne dass der Raum abgedunkelt werden muss.
Allerdings haben Kontrastleinwände auch einige Einschränkungen zu beachten. CLR- und Fresnel-Tücher sind auf einen festen Projektionswinkel ausgelegt und bieten einen begrenzten Betrachtungswinkel, was die Aufstellungsflexibilität einschränkt. Zudem muss die Leinwand stets optimal auf den verwendeten Projektor abgestimmt sein, da sie ihr volles Potenzial nur in der richtigen Kombination entfaltet.
Hier zu den Kontrastleinwänden:
Mobile Leinwände
Mobile Leinwände eignen sich immer dann, wenn die Projektionsfläche flexibel an verschiedenen Orten eingesetzt werden soll. Sie sind leicht zu transportieren, schnell aufgebaut und bieten dadurch ein Höchstmaß an Mobilität – ideal für Vorträge, Schulungen, Outdoor-Events oder Präsentationen unterwegs. Je nach Bedarf stehen unterschiedliche Varianten zur Verfügung, die sich in Größe, Aufbau und Einsatzgebiet unterscheiden.
Eine Tischleinwand stellt eine besonders kompakte und mobile Lösung dar. Sie ist klein, leicht und lässt sich in wenigen Sekunden aufstellen, wodurch sie sich hervorragend für spontane Meetings oder Präsentationen eignet. Für größere Veranstaltungen oder professionelle Einsätze empfiehlt sich hingegen eine mobile Faltrahmenleinwand. Sie bietet eine deutlich größere Projektionsfläche, ist stabil konstruiert und lässt sich trotzdem transportieren, sodass sie häufig bei Events, Messen oder temporären Bühnenaufbauten zum Einsatz kommt.
Mobile Leinwände sind damit die perfekte Wahl für alle, die hohe Flexibilität benötigen und dennoch Wert auf eine zuverlässige, gut transportierbare Projektionslösung legen.

Faltrahmenleinwand
Faltrahmenleinwände sind die ideale mobile Lösung für große Projektionen und werden überall dort eingesetzt, wo ein besonders breites Bild benötigt wird. Breiten von über vier Metern sind problemlos realisierbar. Wie bei klassischen Rahmenleinwänden wird das Tuch fest auf einen stabilen Rahmen gespannt und anschließend auf Standfüßen montiert. Dadurch entsteht eine plane, hochwertige Projektionsfläche, die sich dennoch mobil transportieren und flexibel aufstellen lässt.
Geliefert werden Faltrahmenleinwände in einem robusten Flightcase, das sie optimal für den Einsatz im Verleih, auf Messen oder bei Veranstaltungen schützt. Die Höhe lässt sich variabel einstellen, der Aufbau ist trotz der Größe unkompliziert und werkzeuglos möglich, und die Planlage bleibt stets zuverlässig erhalten. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, das Projektionstuch zu wechseln – so kann je nach Bedarf zwischen Front- und Rückprojektion gewählt werden, ohne eine zweite komplette Leinwand anschaffen zu müssen.
Hier weitere Informationen:
Pullup- Leinwand
Pullup-Leinwände bieten einen besonders komfortablen Aufbau und eignen sich ideal für professionelle mobile Einsätze. Sie werden einfach auf dem Boden platziert und nach oben herausgezogen, wodurch der Aufbau deutlich schneller und unkomplizierter gelingt als bei vielen anderen mobilen Leinwandtypen. Je nach Modell kommt entweder eine Teleskopstange oder ein integriertes Scherengelenk zum Einsatz. Im geschlossenen Zustand schützt das Gehäuse alle Komponenten zuverlässig, sodass die Leinwand ohne zusätzliche Tasche sicher transportiert werden kann.
Etwas eingeschränkt sind Pullup-Leinwände in der Positionierung der Projektionsfläche, da sich die Höhe meist nur nach oben variieren lässt. Zudem benötigen sie für einen sicheren Stand einen ebenen Untergrund. Insgesamt überzeugen sie jedoch durch ihre kompakte Bauweise, ihre hohe Mobilität und ihren professionellen Auftritt.
Zu unseren Pull-Up Leinwänden:
Stativleinwand
Stativleinwände gehören zu den klassischen mobilen Lösungen und überzeugen durch ihre einfache Handhabung und ihren stabilen Stand. Da sie als kompakte Einheit konstruiert sind und auf einem stabilen Dreibein stehen, bieten sie auch auf unebenen Böden einen sicheren Halt. Der Aufbau erfolgt ohne Werkzeug, und sowohl der untere Tubus als auch die obere Beschwerungsstange lassen sich flexibel in der Höhe verstellen, sodass die Projektionsfläche je nach Bedarf optimal positioniert werden kann.
Ein gewisser Nachteil ist der etwas größere Platzbedarf der Standkonstruktion im Vergleich zu anderen portablen Leinwandtypen. Zudem ist es empfehlenswert, für den Transport ein zusätzliches Softcase zu nutzen, um die Leinwand geschützt und komfortabel transportieren zu können. Insgesamt bieten Stativleinwände ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und sind für mobile Projektionen bis zu einer Bildbreite von etwa 2,40 Metern eine äußerst praktische Wahl.
Weitere Infos hier:
Tischleinwand
Tischleinwände sind die kleinsten und mobilsten Leinwandlösungen und eignen sich ideal für Mini- und Pico-Projektoren sowie moderne LED-Beamer. Mit einer möglichen Bildbreite von bis zu einem Meter bieten sie eine praktische Projektionsfläche für Präsentationen im kleinen Rahmen.
Durch ihre besonders kompakte Bauweise lassen sich Tischleinwände mit nur einem Handgriff aufstellen und mühelos transportieren. Das geringe Gewicht und die handliche Größe machen sie zum perfekten Begleiter für Geschäftsreisende, die unterwegs nicht auf einen zu kleinen Notebook-Bildschirm angewiesen sein möchten.
Aufgrund ihrer begrenzten Größe sind Tischleinwände allerdings nicht für größere Zuschauergruppen geeignet und daher im Einsatzbereich eingeschränkt. Für Projektionen bis etwa einem Meter Bildbreite bieten sie jedoch eine äußerst praktische, mobile und vielseitige Lösung.
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Jede Umgebung hat besondere Anforderungen an Beamer-Leinwände – ob für Architektur, Events, Filmproduktionen oder High-End-Heimkino. Unsere maßgeschneiderten Leinwand-Sonderanfertigungen bieten Ihnen perfekte Bildqualität & maximale Flexibilität – exakt nach Ihren Bedürfnissen.
Jetzt anfragen!Häufig gestellte Fragen
Kann man auch an eine weiße Wand projizieren?
Ja, grundsätzlich kann ein Beamer auch auf eine weiße Wand projizieren. Trotzdem bietet eine Beamer-Leinwand deutlich bessere Voraussetzungen für eine hochwertige Bilddarstellung. Leinwände sind speziell dafür entwickelt, das projizierte Licht gleichmäßig zu reflektieren. Dadurch wirken Helligkeit, Kontrast und Farben meist klarer und intensiver. Außerdem haben viele Wände kleine Unebenheiten oder Strukturen, zum Beispiel durch Putz oder Raufaser, die sich im Bild bemerkbar machen können. Eine Leinwand besitzt dagegen eine gleichmäßige Oberfläche, die für eine saubere und ruhige Bildprojektion sorgt.
Auch das Material einer Leinwand ist darauf ausgelegt, das Licht optimal zum Zuschauer zurückzuwerfen. Dadurch kann das Bild insgesamt schärfer und kontrastreicher erscheinen – besonders bei Filmen oder Heimkino-Anwendungen. Eine Projektion auf eine weiße Wand ist zwar möglich, doch mit einer richtigen Beamer-Leinwand erzielt man in der Regel deutlich bessere Ergebnisse und ein wesentlich intensiveres Seherlebnis.
Wie stelle ich den Stoppunkt / die Endlage ein oder zurück?
Die Endlage bestimmt, wie weit Ihre Leinwand aus- oder einfährt. Bei unsere Motorleinwänden lässt sich diese über kleine Einstellschrauben direkt am Motor regulieren, teilweise auch über die Fernbedienung oder Steuerung. Wichtig ist, die Einstellung immer vorsichtig und in kleinen Schritten vorzunehmen, damit der Mechanismus nicht beschädigt wird.
Auf welcher Seite ist der Stromanschluss?
Der Stromanschluss befindet sich – je nach Modell – entweder auf der linken oder rechten Seite (von vorne betrachtet). Da dies variieren kann, lohnt sich ein Blick in die technischen Daten oder die Produktzeichnung, um die genaue Position vor der Montage zu kennen.
Wie groß ist die Vorlauflänge?
Die sogenannte Vorlauflänge beschreibt den Abstand zwischen dem Gehäuse der Leinwand und dem Beginn der sichtbaren Bildfläche. Dieser Wert ist wichtig, um die optimale Bildhöhe zu planen – insbesondere bei hohen Decken oder speziellen Montagesituationen. Die exakte Angabe finden Sie in den technischen Daten des jeweiligen Modells.
Meine Leinwand fährt nicht ein / rollt nicht zurück – was tun?
Das zurückfahren einer manuellen Rollo Leinwand unterscheidet sich je nach Modell.
Eine Rollo-Leinwand mit Slow-Return Mechanismus (auch Softeinzug genannt) fährt langsam und von allein nach oben, wenn man die Arretierung löst.
Eine Rollo Leinwand ohne Slow-Return Mechanismus (auch Federroller genannt) muss per Hand bis ganz nach oben an bzw. in das Gehäuse geführt werden.
Um die Arretierung zu lösen gilt für beide Typen: Ca. 3-4cm nach unten ziehen und dann unmittelbar zügig losgelassen (falls mit Slow-Return) bzw. nach oben führen (ohne Slow-Return).
Für die Variante ohne Softeinzug ist die ausreichende und gleichbleibende Geschwindigkeit über den gesamten Tuchbereich wichtig. Wird man nach oben zu langsam, arretiert der Mechanismus wieder und die Leinwand fährt nicht ganz ein.
Führt man sie zu schnell hoch, kann sich das Tuch auf der Welle nicht sauber aufrollen, was zu Falten im Tuch führen kann oder das Tuch staut sich im Gehäuse auf.
Ist Rückprojektion möglich – gibt es ein passendes Tuch?
Rückprojektion ist grundsätzlich möglich – allerdings nicht mit einer Standard-Leinwand. Für diese besondere Projektionsart wird ein speziell entwickeltes Leinwandtuch benötigt, das lichtdurchlässig ist und das Bild auch von hinten gestochen scharf und farbecht wiedergibt.
Wir bieten hierfür die passende Lösung: Ob komplette Rückprojektionsleinwand oder einzelnes Ersatztuch – in unserem Sortiment finden Sie beides.
Welcher Deckenausschnitt / welches Einbaumaß wird für die Einbauleinwand benötigt?
Bei Einbauleinwänden ist eine genaue Planung besonders wichtig. Der Deckenausschnitt muss so gewählt werden, dass das Gehäuse inklusive etwas Spielraum problemlos eingesetzt werden kann. Zusätzlich sollte Platz für die Montage und eventuelle Wartungsarbeiten berücksichtigt werden. Die genauen Maße finden Sie in den technischen Unterlagen des Produkts.
Meine Leinwand riecht stark nach Lösungsmittel – ist das normal?
Ein leichter Geruch bei neuen Leinwänden ist durchaus normal, da bei der Produktion bestimmte Materialien und Beschichtungen verwendet werden. Dieser Geruch verflüchtigt sich in der Regel nach einigen Tagen, besonders wenn der Raum gut gelüftet wird. Sollte der Geruch ungewöhnlich stark oder dauerhaft sein, empfiehlt sich eine Rücksprache mit dem Hersteller.

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